AG G20 & Klima

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Die G20 werden 2017 in Hamburg auch über die Eindämmung des Klimawandels sprechen. Doch egal, was sie beschließen, sie werden das Problem nicht an der Wurzel packen: Der Klimawandel hat seine Ursache im Kapitalismus, den die G20 repräsentieren und verwalten.
Die Auswirkungen treffen uns alle, in besonderem Maߟe aber die Menschen im globalen Süden, deren Staaten nicht zu den "Großen 20" gehören.

Deshalb werden wir während des Gipfels zeigen, wo für einen echten Wandel angesetzt werden muss und mithilfe einer massenhaft widerständigen Aktion am 7.7. den Blick auf den Hamburger Hafen lenken, der mit klimaschädlicher Infrastruktur und Umschlagsplätzen symbolisch für kapitalistischen Welthandel und Klimazerstörung in steht.

Mit dem Festhalten am Wachstum, nennen wir es grün oder blau, ist die Eindämmung des Klimawandels nicht vereinbar. Wir akzeptieren keine systemstabilisierende Emissionssparung und CO2-Rechnerei, erst recht nicht, wenn dies zugunsten anderer zerstörerischer Technologien wie der atomaren Energieversorgung geschieht.

Die G20 versuchen mit ihrer "Sorge um den Klimawandel" ihre Machtposition zu legitimieren und tun so, als ob sie Lösungen hätten für die globalen Probleme, die uns alle betreffen.
Wir sind offensichtlich dringlicher besorgt und wollen deshalb langfristige, tiefgreifende Veränderungen: Nur eine Abkehr von diesem fossilen, ausbeuterischen Kapitalismus kann den Klimawandel stoppen!

Mit dieser Forderung sehen wir uns als Teil einer Klimabewegung, die 2017 wieder an vielen Orten, z.B. im Rheinland und beim COP23 in Bonn, aber auch international, einen echten Wandel voranbringt.

Wenn du mithelfen willst, die Aktion zu planen oder auf unseren Newsletter möchtest, um auf dem Laufenden gehalten zu werden melde dich bei uns: klima.ag@g20hamburg.org

Für weitere Infos: nog20klima.wordpress.com