AG G20 & Klima

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Die G20 werden 2017 in Hamburg auch über die Eindämmung des Klimawandels sprechen. Doch egal, was sie beschließen, sie werden das Problem nicht an der Wurzel packen: Der Klimawandel hat seine Ursache im fossilen Kapitalismus, den die G20 repräsentieren und verwalten.
Die Auswirkungen treffen uns alle, in besonderem Maße aber die Menschen im globalen Süden, deren Staaten nicht zu den "Großen 20" gehören.

Mit dem Festhalten am Wachstum, nennen wir es grün oder blau, ist die Eindämmung des Klimawandels nicht vereinbar. Deshalb werden wir während des Gipfels zeigen, wo für einen echten Wandel angesetzt werden muss und den Blick auf konkrete Orte der Klimazerstörung in Hamburg lenken.
Wir akzeptieren keine systemstabilisierende Emissionssparung und CO2-Rechnerei, erst recht nicht, wenn dies zu Gunsten anderer zerstörerischer Technologien wie der atomaren Energieversorgung geschiet.

Die G20 versuchen mit ihrer "Sorge um den Klimawandel" ihre Machtposition zu legitimieren und tun so, als ob sie Lösungen hätten für die globalen Probleme, die uns alle betreffen.
Wir sind offensichtlich dringlicher besorgt und wollen deshalb langfristige, tiefgreifende Veränderungen: Nur eine Abkehr vom fossilen, ausbeuterischen Kapitalismus kann den Klimawandel stoppen!

Mit dieser Forderung sehen wir uns als Teil einer Bewegung, die 2017 wieder an vielen Orten, z.B. im Rheinland und beim COP23 in Bonn, aber auch international, einen echten Wandel voranbringt.

Wenn du mithelfen willst, die öffentliche Aufmerksamkeit zu G20 zu nutzen, um das drängende Thema Klimawandel anzugehen, melde dich bei uns und plane mit: klima.ag@g20hamburg.org