PM: Gelebte Alternativen zur Politik der G20

Auf dem Gipfel für globale Solidarität wird am 5. und 6. Juli diskutiert, mit welchen Strategien und Bündnissen Alternativen zur Politik der G20 umgesetzt werden.
Die Alternative zum G20-Gipfel in Hamburg – Gipfel für globale Solidarität

Pressemitteilung (Hamburg, 28. Juni 2017) Die breite Beteiligung an den Vorbereitungen zum Alternativgipfel, die auch viele im Civil20-Prozess engagierte Organisationen einschließt, zeigt die Notwendigkeit für einen Alternativgipfel. „Beim Gipfel für globale Solidarität geht es um Alternativen zur G20-Politik. Und es geht um Strategien und Bündnisse innerhalb verschiedener politischer Spektren der Zivilgesellschaft und sozialer Bewegungen, um politische Alternativen zu erarbeiten“, erläutert Christian Kruse aus dem Vorbereitungskreis des „Gipfels für globale Solidarität“.

Für ein Gesellschaft ohne Knäste!

Grußwort von Thomas Meyer-Falk zu den Protesten gegen den G20 - Gipfel in Hamburg - Juli 2017

Wir werden in Hamburg gegen den G20-Gipfel viele sein - aber wir sind nicht alle: es fehlen die Gefangenen. Tausende Aktivist*innen gegen die globale kapitalistische Ordnung und Ausbeutung sitzen in den Gefängnissen der G20-Staaten. Sie sind Teil unseres Protestes und Widerstands. 

Wer den G20 angreift, greift auch und immer den Gefängnis-Industrie-Komplex an.
Grußwort von Thomas Meyer-Falk zu den Protesten gegen den G20 - Gipfel in Hamburg - Juli 2017 

"Sie verteidigen das Unhaltbare in Hamburg. Wir wollen jenseits aller Grenzen protestieren."

Pressemitteilung der Internationalen NoG20 Koordinierung

Wir, internationale AktivistInnen, die sich auf die Reise nach Hamburg zu den Demonstrationen gegen den G20 Gipfel im Juli vorbereiten, rufen zur Verteidigung unserer grundlegenden bürgerlichen und politischen Freiheiten auf, die uns in Hamburg verweigert werden: Das Recht zu protestieren, die Freiheit uns zu versammeln und zu bewegen.

Organisatoren des G20-Protestcamps Altona zuversichtlich

Dauerkundgebung mit Veranstaltungen zu G20-Themen geplant

UPDATE 27.6.17: Die Versammlungsbehörde hat heute, 27.6.17 auch das Protestcamp in Altona verboten. Wie beim geplanten Stadtpark-Camp sehen die Behörden im Zeltlager keine politische Veranstaltung. Die Aktivist*innen kündigten an, dass sie Klage beim Verwaltungsgericht einlegen. https://www.neues-deutschland.de/artikel/1055498.versammlungsbehoerde-un...

#NoG20 Newsletter 05 / Zwei Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg

Aktuelle Infos zu den NoG20-Protesten in Hamburg
G20 Newsletter – Infos zu den Protesten gegen den G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg

Alle Infos zu den Protesten gegen den G20-Giplfel am 7./8. Juli 2017 in Hamburg: Aktionen, Anreise, Camps, Termine, Alternativgipfel, Welcome-to-Hell-Demo, Bildungsstreik, Block G20, ... 

Mögliche Doppelsendungen bitte wir zu entschuldigen. Aber auch trotzdem die Bitte, den Newsletter zu verbreiten.

Hamburg sagt: "G20 Protesters Welcome"

Mit allen Mitteln versucht die Stadtregierung den legitimen Protest gegen den G20-Gipfel zu erschweren. Camp-Verbote, Versammlungs-Verbots-Zonen, Massive Polizeipräsenz allerorten...

Doch es gibt auch das andere Hamburg: Das der vielen, die sich vorbereiten mit vielen anderen gemeinsam und auf verschiedene Art und Weise gegen den Gipfel zu protestieren. Erwartet werden tausende Gäste aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt.

Eine kurze Gebrauchsanweisung für das Gefängnis

Selahattin Demirtaş, der Ko-Vorsitzende der türkisch-kurdischen HDP, sitzt seit mehr als 230 Tagen im Hochsicherheitsgefängnis in Edirne ein – eine Flaschenpost voller Mut an uns alle
Selahattin Demirtaş und der HDP-Abgeordnete Abdullah Zeydan beim Hofgang im Gefängnis von Edirne im März 2017.

Selahattin Demirtaş, der Ko-Vorsitzende der türkisch-kurdischen HDP, sitzt seit mehr als 230 Tagen im Hochsicherheitsgefängnis in Edirne ein. Jeden Tag werden in der Türkei Menschen verhaftet. Weil sie öffentlich etwas schrieben, weil sie ein zerstörtes Haus fotografierten, weil sie ein kurdisches Lied hörten, weil sie in den sozialen Medien einen Post oder einen Tweet likten, weil sie eine Smartphone-App benutzten, weil sie aus der falschen Stadt oder dem falschen Dorf kommen, weil sie Kurd*in sind oder kein Erdoğancı (Erdo-Fan).

Queer-feministisch gegen G20

Pressemitteilung des Queer-feministischen Bündnis gegen G20

Am 7. und 8. Juli treffen sich in Hamburg Vertreter*innen der selbsternannt 20 wichtigste Industrie- und Schwellenstaaten, um über das Wohl und Übel Anderer zu reden, Machtinteressen durchzusetzen und Herrschaftsverhältnisse zu verfestigen. Konkret auf der Agenda stehen auch die Förderung von Frauen, Migration und Flucht und die "Entwicklungs-"-Politik. Wir werden uns diesem Gipfel entgegenstellen. Wir wollen keine Einteilung in eine binäre Geschlechterordnung und wir wollen keine Loskoppelung von anderen Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnissen wie Patriarchat, Rassismus, Neokolonialismus und Kapitalismus. Gerade in Tagen eines aufstrebenden Anti-Feminismus und Rassismus, in denen Angriffe auf Homosexuelle, Trans*- und Inter*Menschen zunehmen, machen wir als FLTI*-Personen unseren Widerstand sichtbar.

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